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Herzlich willkommen

auf der Seite der Initiative gegen die Todesstrafe/German Coalition to Abolish the Death Penalty (GCADP).

 


10. Oktober 2009:
Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Der 10. Oktober dieses Jahres ist der sechste „Internationale Tag gegen die Todesstrafe“.

Mit diesem Tag, der von der im Jahre 2002 gegründeten „World coalition against Death Penalty“ ins Leben gerufen wurde, wird an alle Regierungen dieser Welt appelliert, die Todesstrafe abzuschaffen. Neben Menschenrechtsorganisationen und Nichtregierungsorganisationen sind Anwaltskammern, Gewerkschaften, lokale und regionale Behörden Mitglieder der internationalen Koalition. Ebenso wird der Internationale Tag gegen die Todesstrafe von der EU-Kommission und dem EU-Parlament unterstützt.

Im Jahre 2009 haben 139 Staaten weltweit die Todesstrafe abgeschafft oder vollstrecken sie nicht mehr. 25 Staaten haben im Jahr 2008 die Todesstrafe noch angewendet.

Nach Angaben von Amnesty International haben 93 % aller Hinrichtungen in fünf Ländern stattgefunden: China, Iran, Pakistan, Saudi Arabien und den USA.

Die Würde des Menschen und das Recht auf Leben eines jeden einzelnen Menschen verpflichten uns alle und alle Regierungen weiter an der Erreichung des Ziels der vollständigen Abschaffung der Todesstrafe zu arbeiten.

Ein Staat, der von seinen Bürgern Menschlichkeit fordert, muss mit gutem Beispiel vorangehen. Die Eliminierung der Todesstrafe ist somit die konsequenteste und notwendige Anerkennung der Menschenrechte.

Die vom Staat verordnete Tötung ist zudem als Mittel zur Kriminalprävention untauglich und kann in den Gesellschaften, die diese Strafe verhängen, zu vermehrter Brutalität führen.

Die Aufklärung der Bevölkerung und insbesondere junger Menschen ist ein wichtiger, wenn nicht der wichtigste, Schritt hin zu diesem Ziel.

Mit vielfältigen Kampagnen, Aktionen und vor allem unermüdlicher Aufklärungsarbeit werden wir weiter dafür kämpfen, dass eines Tages kein Menschenleben mehr legal ausgelöscht wird.

Susanne Cardona
Vorsitzende
Initiative gegen die Todesstrafe e.V.


MONEY ORDERS und BRIEFMARKEN

Ab sofort bietet die Initiative gegen die Todesstrafe e.V. einen Service für MONEY ORDERS und BRIEFMARKEN an. Einzelheiten finden Sie hier

 

GEPLANTE HINRICHTUNGEN IN DEN USA

 

Auge um Auge - Todesstrafe in den USA
Hrsg. Silke Porath & Matthias Wippich


232 Seiten, durchgehend illustriert,
Preis 19,95€ , ISBN: 3937591311
erschienen im Gipfelbuchverlag

aus dem Vorwort:

"Das vorliegende Buch enthält Berichte von Mitgliedern der Initiative gegen die Todesstrafe , die - zum Teil sehr intensive langjährige -Freundschaften mit Todeskandidaten eingegangen sind und versucht haben, etwas Wärme und Menschlichkeit in den unmenschlichen Alltag der Todestraktinsassen zu bringen und sie schließlich begleitet haben auf ihrem letzten, schweren Weg. In zahlreichen Beiträgen kommen die Betroffenen selbst zu Wort und beschreiben die unerträgliche Situation des Wartens auf den Tod unter teilweise unmenschlichen Haftbedingungen in den Todestrakten der USA. Wir setzen uns detailliert mit den Argumenten der Befürworter der Todesstrafe auseinander, stellen einige unserer Appelle an Politiker vor und geben eine Anleitung, wie man selbst Appelle gestalten kann. Wir haben uns entschlossen, dieses Buch herauszugeben, um einem möglichst breiten Publikum Einblick in unsere Arbeit zu geben und die Leser dazu zu ermutigen, selbst aktiv zu werden gegen Todesstrafe, Folter und jede Form von grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe. Gewinne, die durch den Verkauf dieses Buches erzielt werden, werden vollständig dem Konto des gemeinnützigen Vereins „Initiative gegen die Todesstrafe e.V. gutgeschrieben."

 

Der Reinerlös geht direkt an die Initiative gegen die Todesstrafe - und damit direkt in die Hilfe für Männer und Frauen in den Todestrakten.

 

Die Website

 

Aktuell

Neuigkeiten zum Thema Todesstrafe
mehrmals wöchentlich aktualisiert

 

Archiv

ältere Nachrichten nach Monaten gegliedert; Suchfunktion

 

Projekte

Aktionen des Vereins bzw. einzelner Mitglieder in den Bereichen:

Petitionen und Appelle
Öffentlichkeitsarbeit
Förderung von Brieffreundschaften
Unterstützung von Gefangenen

 

Brieffreunde

Gefangene, die durch die Todesstrafe bedroht sind, brauchen Unterstützung und Hilfe. Sie brauchen Menschen, die in ihnen nicht nur den Täter und die Tat sehen, sondern die sie spüren lassen, dass - wie schrecklich ihre Tat auch war -sie doch immer Mitglieder der menschlichen Gemeinschaft bleiben.

 

Hilfe

In sehr vielen Fällen verfügen Gefangene über zu wenig Geld, um ihre Verteidigung finanzieren oder um ihr Leben etwas erträglicher gestalten zu können.
Daher kann es sehr hilfreich sein, wenn Sie einen Gefangenen finanziell unterstützen.
Wir haben in dieser Rubrik Projekte versammelt, in denen es in der einen oder anderen Form um ein solche Unterstützung geht.

 

USA

verschiedene Beiträge zur Todestrafe in den USA:

Robert "Bobby" West's Execution Diary
"Reaching Out" - Newsletter aus dem Todestrakt von Texas
Charles Don Flores´ Death Row Report
Unschuldig im Todestrakt
Todeshaus

und viele weitere Beiträge zum Thema

 

Argumente
Bücher

Bücherliste zum Thema Todesstrafe

 

Links

kommentierte Links zu den wichtigsten Websites zum Thema Todesstrafe

 

aktiv werden

...wenn Sie unsere Initiative unterstützen möchten durch eine Spende, Einfügen eines Links in Ihre Website oder indem Sie unserem Verein beitreten


Gästebuch Schreiben Sie Ihre Meinung zu unserer Arbeit

 

Flyer:

 


Der Verein

Die GCADP wurde auf einem Treffen in Bonn 1997 gegründet. Nach einem weiteren Treffen in Bonn 1998 wurde auf einem Treffen in Bad Hersfeld 1999 die förmliche Gründung eines Vereins beschlossen, eine Satzung formuliert und ein Vorstand gewählt. Der Verein wurde beim Amtsgericht Hamburg eingetragen und vom Finanzamt Hamburg-Mitte-Altstadt am 13. Juli 2000 als gemeinnützig anerkannt.


Die Mitglieder der GCADP kommen aus den unterschiedlichsten Berufs- und Altersgruppen und leben in verschiedenen Teilen Deutschlands, der Schweiz und in den USA.

Was uns verbindet ist unsere Empörung über die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der Todesstrafe und unsere Entscheidung, selbst aktiv zu werden im internationalen Kampf gegen die Todesstrafe.

 

 

Unser Ziel:

 

Die vollständige Abschaffung der Todesstrafe weltweit!

  • Wir unterstützen Gefangene, denen die Todesstrafe oder Folter droht.

  • Wir wenden uns gegen jede Form von grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung oder Strafe und unterstützen Menschen die solcher Behandlung ausgesetzt oder davon bedroht werden.

  • Als Grundlage unserer Arbeit betrachten wir die ethisch-moralischen Grundwerte, wie sie von den Vereinten Nationen in der "Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte"formuliert wurden.

 

 

 

Unsere Arbeit:

 

 

Unterstützung von Gefangenen

  • Viele unserer Mitglieder unterhalten -zum Teil langjährige- Brieffreundschaften mit Todestraktinsassen in den USA, der Karibik und Sambia.

  • Wir versuchen bei der Vermittlung von Brieffreundschaften zu helfen.

  • Mitglieder der GCADP besuchen regelmäßig Todestraktinsassen in den Gefängnissen,

  • beobachten relevante Prozesse vor Ort,

  • und unterstützen die Gefangenen beim Aufbau einer wirksamen Verteidigung.

 

Öffentlichkeitsarbeit

  • Wir betrachten es als eine unserer wichtigsten Aufgaben, die Bevölkerung über die konkrete Situation der Todestraktinsassen aufzuklären,und dadurch ein Bewußtsein für die Unmenschlichkeit der Todesstrafe zu schaffen.

  • Um diese Ziel zu erreichen, wendet sich die GCADP immer wieder mit einzelnen Fällen an Zeitungen, Radio- und Fernesehen.

  • Die GCADP organisiert öffentliche Veranstaltungen, in denen Mitglieder und Gäste aus den USA über ihe Erfahrungen mit dem "System Todesstrafe" berichten.

 

Appelle

  • Wir schreiben zu jeder geplanten Hinrichtung Appelle an Gouvrneure und Begnadigungsausschüsse in den USA und an den Botschafter der USA in Deutschland.

  • Wir appellieren an deutsche Politiker,sich in der Öffentlichkeit deutlich gegen die Todesstrafe auszusprechen und ihren Einfluss geltend zu machen, um Todestraktinsassen zu helfen; insbesondere bei Deutschen im Todestrakt,in Fällen, in denen US Behörden gegen internationale Verträge verstoßen oder in Fällen mit offensichtlichen Prozessmängeln.

 

Kooperation

 

 

 

 


 Initiative gegen die Todesstrafe e.V.
German Coalition to Abolish the Death Penalty


 
Adresse:

Bahnhofstr. 40
97944 Boxberg

E-Mail: info@gcadp.org
Internet: www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de
www.gcadp.org
Vertretungsberechtigter Vorstand: Susanne Cardona (Vorsitzende)
Annabelle Thilo (stellv. Vorsitzende)
Martin Strohsal (Kassenwart)
Claudia Bäumer (Protokollführerin)
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Registernummer: VR 16576
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