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Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Das Grundgesetz (GG) ist die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland. Es wurde vom Parlamentarischen Rat, dessen Mitglieder von den Landesparlamenten gewählt worden waren, am 8. Mai 1949 beschlossen und von den Alliierten genehmigt. Es setzt sich aus einer Präambel, den Grundrechten und einem organisatorischen Teil zusammen. Im Grundgesetz sind die wesentlichen staatlichen System- und Werteentscheidungen festgelegt. Es steht im Rang über allen anderen deutschen Rechtsnormen.

Für eine Änderung des Grundgesetzes ist die Zustimmung des Bundestages sowie des Bundesrates erforderlich. Es ist jedoch nach Artikel 79 Absatz 3 GG unzulässig, die grundsätzliche Mitwirkung der Länder bei der Gesetzgebung zu ändern. Die in den Artikeln 1 und 20 des Grundgesetzes niedergelegten Grundsätze sind unabänderlich. Artikel 1 garantiert die Menschenwürde und unterstreicht die Rechtsverbindlichkeit der Grundrechte. Artikel 20 beschreibt Staatsprinzipien wie Demokratie, Rechtsstaat und Sozialstaat.
(Quelle: bundestag.de)

Alle 146 Artikel des Grundgesetzes hier abzudrucken würde zu weit führen, Sie können diese jedoch auf den Seiten des Bundestages hier nachlesen.

Die Todesstrafe ist zwar noch in der Verfassung des Bundeslandes Hessen verankert, dies kommt aber nicht zum Tragen, da sie im Grundgesetz abgeschafft wurde und Bundesrecht Landesrecht bricht. 1998 hatte Bayern die Todesstrafe auch im Landesrecht "abgeschafft".

Artikel 102 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lautet:

"Die Todesstrafe ist abgeschafft."