Durchgeführte Hinrichtungen 2008: 38

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11.06.2019 | Ägypten: 83 Personen könnten jederzeit hingerichtet werden

144 Hinrichtungen wurden bislang in Ägypten unter dem Regime von Al-Sisi durchgeführt. Aktuell haben 83 zum Tode Verurteilte ihre Berufungen ausgeschöpft und könnten damit jederzeit hingerichtet werden.

Ägypten zählt inzwischen zu den zehn Ländern weltweit, die am meisten Todesurteile vollstrecken. Informationen der Menschenrechtsorganisation Reprieve zufolge wurden unter der Herrschaft von Abdel Fattah As-Sisi mehr als 2.400 Todesurteile ausgesprochen und 144 von ihnen vollstreckt. Unter den zum Tode Verurteilten sollen sich auch zehn minderjährige Straftäter befinden.

Menschenrechtsorganisationen befürchten, dass jederzeit weitere Hinrichtungen durchgeführt werden könnten. Aktuell haben 83 der Verurteilten sämtliche Berufungen ausgeschöpft.

Auf die Appelle der Europäischen Union an die ägyptische Regierung, ein Hinrichtungsmoratorium auszusprechen, hatte Präsident Al-Sisi im Februar mit den Worten "Ihr werdet uns nicht in Bezug auf unsere Menschlichkeit belehren" reagiert.

Ägypten steht bereits seit geraumer Zeit unter internationaler Kritik, da sich die menschenrechtliche Situation in den letzten Jahren gravierend verschlechtert hat. In der Regel schottet die ägyptische Regierung die Inhaftierten von der Außenwelt ab, Zugang zu den Gefängnissen erhält die Öffentlichkeit nicht. Dass die Todesstrafe insbesondere gegenüber Regierungskritikern eingesetzt wird, ist bekannt. Für Human Rights Watch stellt die aktuelle Situation in Ägpyten eine Krise ohnegleichen dar. Versuche, die Regierung zu einer Änderung zu bewegen, haben bislang jedoch fehlgeschlagen.

Quelle und weitere Informationen:

"83 Egyptians could be executed at any time", Middle East Monitor vom 10. Juni 2019.

 


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