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18.04.2019 | Äqutorialguinea: Präsident plant Abschaffung der Todesstrafe

Der Präsident von Äquatorialguinea verkündete vorgestern, ein neues Gesetz auf den Weg bringen zu wollen, welches die Todesstrafe per Gesetz abschaffen soll.

Für Marie-Evelyne Petrus Barry, Direktorin von Amnesty International für West- und Zentralafrika, stellt die Bereitschaft des Präsidenten, die Todesstrafe aus dem Strafgesetzbuch nehmen zu wollen, einen entscheidenden Schritt zur Verbesserung der Menschenrechte in Äquatorialguinea dar. Sie hofft nun, dass Präsident Teodoro Obiang Nguema unverzüglich weitere Schritte einleitet, damit die Todesstrafe per Gesetz endgültig abgeschafft wird.

Die letzte Hinrichtung in Äquatorialguinea fand im Janur 2014 statt. Danach sprach die Regierung ein Moratorium aus. Der afrikanische Staat würde sich mit der Gesetzesänderung dem weltweiten Trend, die Todesstrafe abzuschaffen, anschließen: Mehr als die Hälfte aller Länder weltweit haben inzwischen die Todesstrafe per Gesetz abgeschafft oder wenden diese nicht mehr an. 

Quelle und weitere Informationen:

"Equatorial Guinea to abolish death penalty – but democratically", Africa News vom 16. April 2019; Amnesty International, 17. April 2019.


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