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27.04.2019 | Nordkorea: Vier Staatsbeamte wegen missglücktem Gipfeltreffen im Vietnam hingerichtet

Anfang des Monats sollen in Nordkorea vier Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes aufgrund des missglückten Gipfeltreffens von Kim Jong-Un und Donald Trump im Vietnam hingerichtet worden sein.

Die vier Amtsträger sollen in der Hauptstadt Pyongyang vor den Augen der amtierenden Arbeiterpartei und des Militärs erschossen worden sein. Bei einem der Männer soll es sich um einen Diplomaten von der nordkoreanischen Botschaft in Hanoi gehandelt haben.

Machtinhaber Kim Jong-Un soll die Hinrichtungen nach dem missglückten Gipfeltreffen mit Donald Trump im Vietnam angeordnet haben. Einer bislang noch nicht verifizierten Quelle einer japanischen Nachrichtenagentur zufolge sollen die vier Männer vor dem Treffen streng geheime Informationen an die USA verkauft haben. 

Die Todesstrafe in Nordkorea wird für eine Vielzahl tödlicher und nicht-tödlicher Delikte wie z.B. der Gefährdung der nationalen Sicherheit oder Verrat verhängt. Offizielle Informationen über ausgesprochene und vollstreckte Todesurteile gibt die nordkoreanische Regierung jedoch nicht bekannt, da diese als Staatsgeheimnis gelten. Weitere Informationen hierzu finden Sie in dem Kurzbericht "Die Todesstrafe in Nordkorea" auf unserer Webseite.

Quelle und weitere Informationen:

"North Korea ‘executed four officials by firing squad’ after Kim Jong-un’s failed summit with Trump", The Sun vom 24. April 2019; "North Korea 'executed four officials by firing squad' following failed US summit", Express vom 25. April 2019.