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27.02.2019 | Oklahoma: Probleme bei der Beschaffung der Ausrüstung für die Hinrichtung per Stickstoff könnte auch für Probleme in Alabama sorgen

Nachdem der US-Bundesstaat Alabama im vergangenen Jahr die Stickstoffhypoxie als Hinrichtungsmethode eingeführt hatte, schien die größte Herausforderung darin zu bestehen, herauszufinden, wie man die Todesstrafe mit einer nie zuvor verwendeten Methode human durchführt.

Aber eine andere Hürde kann für Alabama auftauchen, da Oklahoma - der erste Staat, der Stickstoff als Hinrichtungsmethode genehmigte - darum kämpft, die für die Lieferung des Gases erforderliche Ausrüstung zu erhalten.
Matt Elliott, Sprecher der Gefängnisbehörde in Oklahoma, sagte, dass Versuche, das für Hinrichtungen in der Gaskammer nötige Material zu kaufen, bisher erfolglos waren, da die Unternehmen befürchteten, mit der Todesstrafe in Verbindung gebracht zu werden.

Alabama und Oklahoma sind zwei von nur drei Staaten, die Gesetze verabschiedet haben, die Hinrichtungen mimt Stickstoff erlauben, wobei Mississippi der dritte ist. Kein Staat oder Land hat bislang bei einer Exekution Stickstoff verwendet.
Das Alabama Department of Corrections (ADOC) und die Staatsanwaltschaft sind für die Umsetzung der Erstickung mit Stickoxid als Option zur Giftspritze verantwortlich.

ADOC-Sprecher Bob Horton sagte, dass 51 der 171 Todestraktinsassen des Staates den Tod durch Stickstoff gefordert haben. Aber es wurde kein Verfahren entwickelt und Horton sagte: "Es gab keinen Versuch, Ausrüstung zu kaufen, um Ausführungen mit Stickstoff durchzuführen."
Die Staatsanwaltschaft lehnte eine Stellungnahme ab.

Stickstoff macht 78 Prozent der Atmosphäre aus und ist beim Einatmen mit Sauerstoff unbedenklich. Wenn reiner Stickstoff jedoch schnell und in großen Mengen eingeatmet wird, verdrängt das Gas Sauerstoff im Körper, was zu Bewusstlosigkeit führt und von vielen als schmerzloser Tod angesehen wird.

Die Not, ein Alternativverfahren überhaupt zu entwickeln, resultierte aus der Tatsache, dass die Beschaffung der Medikamente für eine tödliche Giftinjektion immer schwieriger bis gar unmöglich wurde. Viele Hersteller verweigern die Zusammenarbeit bzw. den Verkauf der nötigen Medikamente für Hinrichtungszwecke aus Angst vor schlechter Presse und den Kampagnen von Todesstrafengegnern.

Quelle mit ausführlichem Bericht:
https://eu.montgomeryadvertiser.com/story/news/2019/02/22/death-nitrogen-oklahomas-struggle-purchase-equipment-possible-problem-alabama/2937563002/
(22.02.2019, Andrew J. Yawn)




www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de


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