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01.03.2019 | US-Bundesstaat Texas richtet Billy Wayne Coble hin

Billy Wayne Coble (70) wurde am gestrigen Donnerstag Abend mittels der Giftspritze im US-Bundesstaat Texas hingerichtet. Er wurde um 18:24 Uhr Ortszeit für tot erklärt, elf Minuten nachdem ihm die tödliche Dosis Pentobarbital verabreicht wurde.

Nachdem Coble seine letzten Worte gesprochen hatte, wurden sein Sohn, ein Freund und eine seiner Schwiegertöchter emotional und dann gewalttätig. Sie schrien Obszönitäten, schlugen mit Fäusten nach anderen im Zeugenraum und traten nach ihnen. Bedienstete des Gefängnisses in Huntsville traten ein und nahmen die drei fest.

Der Vietnam Veteran tötete 1989 Robert und Zelda Vicha und deren Sohn Bobby und bekam dafür die Todesstrafe.
Jahre nachdem Coble 1990 zunächst zum Tode verurteilt wurde, hat ein Berufungsgericht 2007 das Todesurteil verworfen, weil der damalige Richter des Gerichtsverfahrens bei der Anweisung der Verurteilungsjury einen Fehler gemacht hatte. Bei Cobles erneuter Verurteilung im Jahr 2008 stellte sein Verhalten im Gefängnis zwischen 1990 und 2007 eine Herausforderung für die Behauptung des Staates dar, dass Coble, wie für ein texanisches Todesurteil erforderlich, eine Gefahr für Gefängnisangestellte und andere Gefangene darstellen würde, wenn es nicht vollstreckt würde.

Mit Coble wurde der 1493. Insasse seit der Wiedereinführung der Todesstrafe 1976 in den USA hingerichtet.

Quellen:
https://www.cbsnews.com/news/billie-wayne-coble-execution-convicted-of-killing-roberta-zelda-bobby-vicha-2019-02-28/
(28.02.2019, AP)

https://www.aclu.org/blog/capital-punishment/texas-planning-execution-based-fraudulent-testimony
(26.02.2019, Brian Stull, ACLU)




www.initiative-gegen-die-todesstrafe.de